Der Standardtanz

Streetdance ist, wenn man so will, eine Ausführung und Ausweitung des Standardtanzes, womit in früheren Zeiten alle Gesellschaftstänze gemeint waren. Heute fasst man damit in Deutschland als Sammelbegriff den Tango, Wiener Walzer, Foxtrott, Slowfox und Quickstep zusammen.

Kombiniert mit den Lateinamerikanischen Tänzen bilden diese die Grundlage des Welttanzprogramms, auf welchem die Tänzerinnen mit Ihrem Traumkleid über das Parkett schweben.

In Amerika nennt man diese Standardtänze „American Smooth“ und haben grundsätzlich alle Charakteristiken und Merkmale gemeinsam, wobei es einen kleinen Unterschied gibt: Bei den eigentlichen körpernahen Tänzen werden die Damen öfters in Solodrehungen geführt, womit der eigentlich geforderte körpernahe Kontakt aufgelöst wird.

Die Standardtänze zeichnen sich dadurch aus, dass sich die Tänzer und Tänzerinnen fortbewegend durch den Raum bewegen. Je nach Musik schneller oder langsamer. Wichtig dabei ist, dass das Tanzpaar stets engen Körperkontakt hält, was ein gewisses Können und somit Training beansprucht, um in Balance zu bleiben, die Haltung beizubehalten und dabei auch noch wechselseitig zu Führen. Man merkt schnell, dass nicht nur die atemberaubenden Abendkleider der Tänzerinnen ein gewisses Maß an Herausforderung stellen, sondern der ganze Akt.

Der Tango ist als „Schreittanze“ klassifiziert, der Wiener Walzer, Foxtrott, Slowfoy und Quickstep als „Schwungtanz“.

Lateinamerikanische Tänze sind hingegen etwas lockerer und ein ständiger Körperkontakt wird nicht gefordert. Im Vergleich zu den anderen Tänzen werden lateinamerikanische Tänze auch nicht durch den Raum schreitend getanzt, sondern eher stationär und somit limitierter auf einer Fläche.

Bei Standardtänzen gibt es eine abwechselnde Führung, bei Lateinamerikanischen Tänzen führt der Herr durchgehend. Bei den Standardtänzen und lateinamerikanischen Tänzen gelten andere Bestimmungen zum Führen, je nach Charakteristik des Tanzes.

Demnach sind die Standardtänze und Lateinamerikanische Tänze die geforderte Grundlage bei den Standard-Weltmeisterschaften, die jährlich statt finden.

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