Canyoning als Ergänzung zum Tanzen?

Canyoning hat einen schweren Stand. Anders wie Streetdancen, wo der Ausdruck selbst schon viel erklärt, muss man beim Schluchtengehen (neudeutsch: Canyoning) immer differenzieren. Denn viele verwechseln den neuen Trendsport aus den Bergen mit Canoeing, also klassischem Bootfahren. Und hier liegt die Krux: Canyoning wird vom Duden folgendermaßen definiert: “als Sport betriebenes Durchwandern, Durchklettern von engen Gebirgsschluchten mit reißenden Flüssen”- Wobei auch das nur zur Hälfte stimmt. Denn der gemeine Canyonaut ist ja nicht ständig in “reißenden Flüssen” unterwegs. Vielmehr ist es ein rhythmisches Bewegen, fast ähnlich dem Streetdancen, durch die Schluchten.

Was ist die Ähnlichkeit mit dem Tanzen?

Canyoning ist wie Tanzen eine sehr facettenreiche Sportart. Diese reicht von sehr einfachen und übersichtlichen Schluchten, die im Prinzip nur einer Bachwanderung ähneln, bis hin zu sehr wasserreichen und technisch anspruchsvollen Canyons. Und gerade Tänzer sind in der Regel gute Canyonauten. Der Grund ist folgender: Beim Tanzen braucht es ein hohes Maß an Körperbeherrschung und Körperkontrolle. Dies ist auch in der Schlucht unerlässlich. Denn immer wieder zerrt die Strömung des Baches oder das gespannte Seil an einem, sodass man zu jeder Zeit die Kontrolle behalten muss. Und selbstverständlich ist Canyoning auch Teamsport. Wenn beim Tanzen eine ganze Gruppe sich synchron zur Musik bewegt, dann muss hier Abstimmung und Zusammenhalt gegeben sein. In der Schlucht müssen sich die Teilnehmer beim Abseilen, Rutschen und Springen gleichermaßen auf einander verlassen können. Wieder ein Zusammenhang mit Tanzen und Canyoning

Warum Canyoning im Allgäu?

Im Allgäu ist das Umfeld für Canyoning  optimal. Denn Herbergen bieten genug Platz zum Schlafen und große Räume, für ausgiebige Freizeitaktivitäten. Ebenfalls halten sich die Kosten für gemeinschaftliche Unternehmungen im schönen Allgäu noch in Grenzen. Und wer nach dem Training noch nicht genug hat, der kann sich in den Lokalitäten z.B. in Kempten, Sonthofen und dergleichen austoben. Nur sollte darauf geachtet werden, dass man trotz der durchtanzten Nacht rechtzeitig ins Bett kommt, um die zahlreichen Freizeitaktivitäten im Allgäu, wie das Canyoning, wahrnehmen zu können. Denn oft genug ist es schon passiert, dass nach einer durchtanzten Nacht das Bett am nächsten Tag doch zu verlockend war und die Canyoning Tour nicht stattfinden konnte.

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